Argumente

Was der Schweizer Tourismus mit der Waffenrechts-Abstimmung zu tun hat

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Die Schweiz ist ein Reiseland.

Die Schweiz ist ein Reiseland. Nicht nur wir Schweizerinnen und Schweizer machen gerne Ausflüge. Unsere Berge, Seen und Städte sind auch beliebte Reisedestinationen für ausländische Gäste. Massgebend dazu beigetragen hat die Tatsache, dass wir uns heute dank der Abschaffung systematischer Personenkontrollen innerhalb von Europa frei bewegen können und die Schweiz Teil eines einheitlichen Visumsverbunds ist. Beides verdanken wir Schengen.

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Reisefreiheit der Schweizerinnen und Schweizer erhalten.

Dank Schengen können wir in Europa frei reisen. Ohne Abkommen werden an den Schweizer Grenzen wieder systematische Kontrollen eingeführt. Davon betroffen wären nicht nur ausländische Gäste, sondern auch alle Schweizerinnen und Schweizer. Denn dies führt unweigerlich zu längeren Wartezeiten, mühsamen Staus und weiteren administrativen Zusatzaufwänden und macht die Schweiz als Reisedestination unattraktiv.

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Einfache Visumsbestimmungen für die Schweiz sichern.

Dank Schengen-Visa müssen Gäste aus Fernmärkten (China, Japan u.a.) heute für einen Besuch in die Schweiz kein separates Visumsverfahren durchlaufen. Ohne Abkommen wäre dies nicht mehr möglich. Künftig würde es für die Schweiz ein zusätzliches Visum brauchen. Das heisst: Verlängerung der Antragsverfahren um mindestens 15 Tage und Verdoppelung der Kosten. Es ist damit zu rechnen, dass Gäste aus Fernmärkten vermehrt ausbleiben würden. Gemäss Studie des Bundes drohen dem Tourismus dadurch jährliche Umsatzeinbussen von bis zu einer halben Milliarde Franken. Eine einseitige Anerkennung von Schengen-Visa ist keine Lösung. Wir würden uns ohne Mitspracherecht von der EU abhängig machen.

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Touristisch bedeutende Fernmärkte erschliessen

Die Visa-Ausstellungen für touristische Zwecke haben 2017 im Vergleich zum Vorjahr stark zugenommen (+48’230 Visa, +21 Prozent). In den Bergregionen hat das starke Logiernächtewachstum der Gäste aus Fernmärkten seit dem Schengen-Beitritt 2008 um 166 Prozent zugenommen. Dadurch konnte der massive Einbruch von 43 Prozent bei europäischen Gästen aufgrund der Frankenstärke kompensiert werden. Gäste aus Fernmärkten sind für den hiesigen Tourismus auch deshalb wichtig, weil sie pro Tag überdurchschnittlich viel Geld ausgeben – zwischen 310 und 420 Franken. Davon profitieren nicht nur touristische Betriebe, sondern auch nachgelagerte Branchen wie etwa der Detailhandel.

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Arbeitsplätze und Wohlstand in Bergregionen sichern

Der Tourismus erfüllt wichtige wirtschaftliche Funktionen in der ganzen Schweiz und besonders in den wertschöpfungsschwächeren Bergregionen. Beherbergung und Tourismus bieten Arbeitsplätze, generieren Wirtschaftsleistung und wirken so gegen Abwanderungstendenzen. In den Berggebieten hängt mehr als jeder vierte Arbeitsplatz davon ab. Diesen wichtigen regionalpolitischen Beitrag soll der Tourismus dank Schengen weiterhin leisten können.

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